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01.07.Roth
Zehn ASC-Athleten im Ziel des Triathlon-Klassikers in Roth. 01.07.2007
Alle zehn gestarteten ASC-Athleten waren am vergangenen Sonntag im deutschen Triathlon-Mekka im fränkischen Roth erfolgreich und erhielten das ersehnte Finisher-T-Shirt, die begehrte Auszeichnung nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen.
ankommen, so lautete die Devise für die meisHauptsacheten der Ahlener. Fünf „Neue“ waren dabei, sog. „Rookies“, die noch keine Erfahrung auf der Ironman-Distanz gesammelt hatten. Es wurde wieder hochklassiger Triathlon geboten in Roth, und der Vergleich zwischen den besten der Zunft, wie dem Australier Chris Mc Cormack, der eine neue Weltbestzeit im Auge hatte, und den „ganz normalen Breitensportlern“ ist immer reizvoll. Das kühle und naßkalte Wetter der letzten Tage machte am Sonntag eine Pause, und vor dem Start machte sich in der Wechselzone mit über 2.000 Athleten und ihren Fahrrädern diese typische, kaum zu beschreibende nervöse Spannung breit, die sich auf die Fans und Angehörigen der Starter überträgt. Die Startgruppen wurden ab 06:20 Uhr in kurzen Abständen ins Rennen geschickt, und mit jedem Kanonenschlag als Startschuß löste sich die Spannung etwas mehr.
Martin Schnafel war der erste, der wieder aus dem Wasser des Main-Donau-Kanal kam (1:04 h), es folgten Andi Nieländer (1:06 h), Jan Wittenbrink (1:07 h), Mirco Skrobanek (1:11 h), Dennis Jörke (1:13 h) André Schröder (1:14 h), Sebastian Schröer (1:14 h), Annika Gravemeier (1:16 h), Daniel Mesken (1:18 h) und Andre Gonsior (1:30 h). Der längste Tag des Jahres hatte begonnen.
Doch zunächst lief alles nach Plan. Die 90 – km –Runde durch Franken, manchmal wellig aber mit durchweg sehr gutem Asphalt, bereitete kaum Probleme. Sie war zwei mal zu durchfahren. Lediglich Jörke hatte auf der zweiten Runde das zunächst angeschlagene Tempo nicht ganz halten können. So kamen recht ansprechende Zeiten für das Radfahren heraus: Schnafel 5:08 h, Nieländer 5:23 h, Skrobanek 5:25 h, Wittenbrink 5:40 h, Mesken 5:40 h, Jörke 5:55h, Schröer 5:57 h, Schröder 6:22 h, Gonsior 6:23 h und Gravemeier 6:41 h.
Das Laufen am Main-Donau-Kanal stellte sich dann als die größte Herausforderung dar. Absolut bemerkenswert ist die Laufleistung von Mirco Skrobanek, der für den Marathon nur noch 3:16 h benötigte und letztlich als einziger ASC-Athlet unter der 10-Stunden-Marke (9:57 h) bleiben konnte. Schnafel benötigte 10:25 h, Rookie Nieländer 10:27 h, Mesken 11:17 h, Rookie Schröer 11:20 h, Rookie Wittenbrink 12:01 h, Gonsior 12:50 h, Jörke und Rookie Schröder zeitgleich 13:21 h und Rookie Annika Gravemeier 14:21 h.
Abteilungsleiter Martin Schnafel: „Triathlon in Roth ist immer ein Erlebnis der besonderen Art. Die Stimmung an der Strecke ist einmalig. Und unsere Athleten sind alle im Ziel und jetzt Ironman. Sie haben alles gegeben und sind über sich hinausgewachsen. Das ist das Größte.“

Auf dem Bild der Starter sind kniend v.l.n.r. Dennis Jörke, Rookie Annika Gravemeier, Rookie Andy Nieländer, stehend Andre Gonsior, Rookie André Schröder, Rookie Sebastian Schröer, Rookie Jan Wittenbrink, Martin Schnafel. Es fehlen Daniel Mesken und Mirco Skrobanek.