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07.09.Koeln

Ralf Kläsener finisht Triathlon-Mitteldistanz

Am Anfang stand die Frage: Was ist härter, ein 100-Kilometer-Ultralauf oder ein Ironman über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen? ASC-Athlet Ralf Kläsener hat bereits Erfahrungen im Ultralauf, auf dem Weg zur Ironman-Distanz startete Kläsener am Sonntag in Köln über die Hälfte der Strecke.

Hunderte Triathleten standen am Sonntagmittag am Fühlinger See bei Köln. Das Wasser war noch nicht zu kalt, und mit dem Neoprenanzug sollte die Schwimmstrecke über 2,5 Kilometer gut zu bewältigen sein. Für viele Triathleten stellt das technisch anspruchsvolle Schwimmen eine besondere Herausforderung dar. Auch Kläsener hat sich die Kraultechnik erst in den letzten Jahren erarbeitet. So gesehen, kam er gut vom Start weg und fand seinen Rhythmus. Bereits nach 46 Minuten hatte er wieder festen Boden unter den Füßen und war mit der Schwimmzeit hoch zufrieden. Nun standen 90 Kilometer Radfahren auf dem Programm. Grundsätzlich war es kein besonders schwerer Rundkurs, der von den Athleten zwei Mal zu durchfahren war. Allerdings blies ein lebhafter Wind, der den Fahrern einiges abverlangte. Windschattenfahren war verboten, das Rennen wurde der alten Triathlontradition gemäß als Einzelzeitfahren durchgeführt. Umso mehr galt es auch für Kläsener, auf den Gegenwindpassagen die Zähne zusammen zu beißen. Am Schluss war es trotzdem eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 km/ h, die Kläsener schaffte. Danach konnte er das Rad wieder in der Wechselzone abstellen. Hier nahm er sich die Zeit, neben den Schuhen auch Socken anzuziehen. Immerhin stand noch ein Lauf über 21 Kilometer an. Im Gegensatz zu den Profis gilt es für Hobbytriathleten, die Füße mit Socken gegen Scheuerstellen und Blasen zu wappnen. Kläsener hatte aufgrund eines Unfalles im Sommer einen Trainingsrückstand, der sich jetzt bemerkbar machte. Zunächst konnte er die angepeilten Kilometerzeiten noch halten, nach hinten wurde es jedoch schwieriger. Am Zielstrich konnte wurde er aber wieder richtig fröhlich. Mit 5:58:02 Stunden hatte er die Zielzeit von sechs Stunden gut erreicht. Der Antwort auf die eingangs gestellte Frage, die Kläsener zum Triathlon brachte, ist er indes noch nicht näher gekommen. Die wird erst nach der „richtigen“ Ironman-Distanz im nächsten Jahr beantwortet werden können.

 

 

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