Sie sind hier:
29.06.Muenster
Extremer geht’s nimmer – Bernhard Schnabel siegte beim 24-Stunden-Schwimmen in Münster
Am vergangenen Wochenende gewann der ASC-Triathlet Bernhard Schnabel in Münster nach 53 geschwommenen Kilometern in 24 Stunden das Rennen „Day + Night 2009“ und stellte dabei einen neuen Streckenrekord auf. Insgesamt 382 Teilnehmer machten bei der sechsten Auflage der Veranstaltung des Tauchsportclubs Münster in der „Alten Fahrt“ des Dortmund-Ems-Kanals mit.
Die Schwimmer nutzten eine 500 Meter lange Ruderstrecke für ihren Wettkampf. Das bedeutete, alle 500 Meter um die Wendebojen und wieder zurück. Bernhard Schnabel landete in seiner Lieblinsdisziplin seinen bisher größten Erfolg. 53 Kilometer in der Klasse ohne Flossen – damit lag er unangefochten an der Spitze. Er schwamm damit nur zwei Kilometer weniger als der Sieger bei den Flossenschwimmern. „Das Rennen hat Spaß gemacht“, so Schnabel stolz nach der Leistung, mit der er die eigenen Erwartungen weit übertroffen hat. Den Schwimmern kamen am Wochenende die warmen Temperaturen zu Gute. Auch in der Nacht wurde es nicht zu kalt. Bei etwa 21 Grad Celsius Wassertemperaturen ließ es sich gut schwimmen. „In der ersten Stunden hatte ich gleich vier Kilometer“, sagte Schnabel. Er versuchte, einen gewissen Rhythmus zwischen Schwimmstrecken und Pausen am Steg einzuhalten. „Irgendwann habe ich jedoch kaum noch Brötchen, Energieriegel oder etwas anderes herunterbekommen“, gab er zu. Schwimmen ist die Leidenschaft des Bernhard Schnabel. Nicht selten hört man von ihm nach dem Training in der Halle am Bürgermeister-Corneli-Ring: „Wie, schon vorbei, wir haben doch gerade erst angefangen…“. Für die Vereinsmeisterschaften der Triathlon-Abteilung hat er natürlich gemeldet und ist Favorit für den Titel „First out of water“, die Position hatte er bereits im letzten Jahr inne. Die Disziplinen Radfahren und Laufen trainiert er jedoch nicht so intensiv, da haben seine Vereinskameraden die Chance, ihn wieder einzuholen.

Bernhard Schnabel
gez. Martin Schnafel