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04.07. Saerbeck 2

Gravemeier und Schnafel bei Vereinsmeisterschaften nicht zu schlagen

 

Die neuen Vereinsmeister bei den Triathleten des ASC Ahlen heißen seit Sonntag Annika Gravemeier und Martin Schnafel. Über 600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen distanzierten sie ihre Mitstreiter aus den eigenen Reihen beim Saerbecker Triathlon deutlich. Gleichzeitig gab es Top-Ergebnisse im Gesamtklassement.

 

Annika Gravemeier nahm bei der Siegerehrung als Erste der Gesamtwertung den riesigen Wanderpokal in Empfang. Das besondere: der Pokal ist älter als sie selber, die erste Siegerin wurde 1984 damit geehrt. Mit einem Start-Ziel-Sieg sowohl in der Gesamt- als auch in der Vereinswertung ließ sie nie Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Nach 10:24 Minuten stieg sie aufs Rad, ließ dort eine schnelle Runde über 34:02 Minuten inclusive der beiden Wechsel folgen und lief abschließend 21:42 Minuten. Nach einer Gesamtzeit von 1:06:08 Stunden war sie unangefochten als Erste im Ziel. „Beim Schwimmen hatte ich eigentlich mit einer besseren Zeit gerechnet. Auf dem Rad habe ich nur überholt und das Laufen war ganz o.k.“, sagte sie später. Zweite aus den ASC-Reihen wurde Caroline Kemper. Mit einer fulminanten Laufleistung von 20:08 Minuten beendete sie den Wettkampf, die Uhren blieben bei 1:11:00 Stunden stehen. Mit der Zeit wurde sie Dritte der Gesamtwertung. Bei den Ahlener Damen starteten außerdem Uschi Kemper, die nach 1:15:14 Stunden die Altersklasse W 50 gewann. Gudrun Kraus wurde Zweite in der AK 50, ihre Zeit: 1:16:43 Stunden. Silke Diecksmeier rundete nach 1:22:17 Stunden das Damenfeld ab.

 

Einen Titel ließ sich der Langstreckenschwimmer der Ahlener, Bernd Schnabel, nicht nehmen. „First out of water“ hieß es für ihn nach 9:55 Minuten in der Ahlener Wertung, mit der Zeit lag er in der Gesamtwertung der 320 Starter in der Spitzengruppe kurz hinter dem Führenden. Aus Ahlener Sicht dauerte die Führung jedoch nur bis in die Wechselzone. Nach einer guten halben Minute stürmte Martin Schnafel in die Wechselzone und spielte in der so genannten vierten Disziplin, dem Wechsel zwischen Schwimmen und Rad und später zwischen Rad und Lauf, seine Erfahrung aus. Noch vor Schnabel saß er auf dem Rad und gab die Führung nicht mehr ab. Auf der flachen Radstrecke konnte er den Vorsprung gegenüber dem Vorjahressieger Dennis Jörke und Sebastian Schröer etwas ausbauen. Beim abschließenden Lauf überzeugte Schnafel mit der schnellsten aus Ahlener Sicht gelaufenen Zeit von 19:28 Minuten. Nach 1:02:03 Stunden Gesamtzeit gewann er die Ahlener Wertung. Gleichzeitig wurde er Neunter im Gesamtklassement und Zweiter der Altersklasse 45. Jörke verlor beim Laufen etwas an Boden und kam nach 1:03:47 ins Ziel. Damit wurde er in der Gesamtwertung Zweiter der Altersklasse 30. Schröer haderte etwas mit seiner Zeit beim Schwimmen. Gegenüber seinen Vereinskameraden hatte er über eine Minute länger gebraucht und diese Zeit beim Radfahren und Laufen nicht wieder einholen können. Nach einer insgesamt guten Leistung erreichte er das Ziel nach 1:04:18 Stunden. Besonderes Pech hatte Reinhard Kruse: nach wenigen Kilometern auf der Radstrecke platzte ein Reifen. Gleichwohl erreichte er das Ziel, und nicht ganz hinten. „Ich hatte neue Schläuche eingebaut und mich deshalb riesig geärgert“ gab er nachher zu. Ungerührt wechselte er im Rennen den Schlauch und finishte nach 1:25:10 Stunden, sicher eine besondere Leistung. Außerdem machten aus Ahlen Oliver Diecksmeier (1:07:31 h), Bernd Schnabel (1:09:57 h), Thomas Fischer (1:11:02 h), Ralf Kläsener (1:13:11 h), Matthias Adloff (1:18:38 h) und die beiden Gaststarter Ralf Gosda (1:12:35 h) und Holger Horn-Angsmann (1:29:27 h) mit.

 

gez. Martin Schnafel

 

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