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25.07. Regensburg
Glücksburg und Regensburg – ASC-Triathleten am Start
Am kommenden Wochenende gibt es gleich zwei Triathlon-Wettkämpfe über die Ironman-Distanz in Deutschland und damit das Saison-Highlight für sechs Athletinnen und Athleten des ASC Ahlen. Fünf ASC-Athletinnen und Athleten starten in Regensburg bei der Erstauflage eines neuen Rennens der Ironman-Serie. Einer startet ebenfalls über die klassische Distanz von 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42 Kilometern Laufen in Glücksburg an der Ostsee.
Annika Gravemeier, Caroline Kemper, Uschi Kemper, Sebastian Schröer und Dennis Jörke gehen in Regensburg an den Start. Monatelang haben sie sich auf das Rennen vorbereitet. Die Ziele sind eher verhalten: „Die Radstrecke hat 1.500 Höhenmeter, ich kann nicht einschätzen, wie anstrengend das wird“, so Annika Gravemeier. Gleichwohl hofft sie, ihre Zeit aus dem Vorjahr in Köln (11:38 h) verbessern zu können. In den Rennen in diesem Jahr zeigte sie vor allem starke Leistungen auf dem (neuen) Rad. Caroline und Uschi Kemper sind erstmals auf der langen Triathlon-Strecke dabei. Für sie geht es vor allem darum, ins Ziel zu kommen. „Hauptsache Finish“ lautet das Motto, und wenn dabei noch eine gute Zeit herausspringt, um so besser. Für Sebastian Schröer und Dennis Jörke lief die Vorbereitung nicht ganz optimal. Schröer hatte sich erst vor wenigen Wochen einen Zeh gebrochen und musste beim Laufen einige Wochen pausieren. Jörke hatte gesundheitliche Probleme und infolgedessen bei einigen Rennen nicht das gewohnte Stehvermögen. Beide wollen das Rennen engagiert angehen. „Mal sehen, wie es läuft“, meinte Jörke, der zuletzt wieder gut in Form gekommen ist. Beim Ostseeman in Glücksburg (Flensburg) hat Martin Schnafel gemeldet. Vor vier Jahren war er zuletzt dort am Start. „Meine Zeit von damals ist zunächst die Richtschnur“, sagte er, „am liebsten wäre ich gerne schneller“. In 2006 war Schnafel 10:25 Stunden unterwegs. In der diesjährigen Vorbereitung ist er mehr gelaufen und weniger Rad gefahren, die Trainingszeiten waren insgesamt kürzer bemessen. „Jedes Rennen und jeder Wettkampftag ist anders“, sagte Schnafel, „gerade bei einem so langen Rennen kann viel passieren.“ In der letzten Woche vor dem Rennen ist der Schongang angesagt. Die Anspannung vor dem wichtigsten Triathlon des Jahres steigt. Gerade jetzt ist es schwierig, dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen. Die Sportler des ASC Ahlen sind angesichts der schweren Herausforderungen des Wochenendes guter Dinge.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Martin Schnafel, Annika Gravemeier, Dennis Jörke und Sportwart Heinz Reckendrees anlässlich einer Radausfahrt.