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29.05. Oelde
Annika Gravemeier siegte beim Triathlon in Oelde (29.05.2010)
Die Triathletinnen und Triathleten des ASC Ahlen sind zum Beginn der Saison in guter Form: am Samstag gewann Annika Gravemeier, Dritte wurde Caroline Kemper und Gudrun Kraus war als Zehnte auch noch in den Top Ten. Bei den Männern zeigte Martin Schnafel mit dem fünften Platz und dem Sieg in der Altersklasse ein gutes Rennen, Dennis Jörke wurde Neunter.
Der Oelder Triathlon hat einen festen Platz im Terminkalender der Ahlener Triathleten. Ende Mai nutzten auch in diesem Jahr wieder viele das Rennen zum Saisonauftakt. Besonderen Reiz hat der Triathlon in Oelde durch die selektive Strecke: nach 500 Metern Schwimmen im Freibad geht es auf dem Rad zwei Mal nach Stromberg hinauf und wieder herunter (20 Kilometer), der abschließende Lauf über fünf Kilometer wird im Vier-Jahreszeiten-Park absolviert. Auch hier sind einige Steigungen zu bewältigen, außerdem muss auf unterschiedlichen Böden gelaufen werden. Im Gegensatz zu vielen Veranstaltungen im Münsterland hält hier die Strecke schon einige Herausforderungen bereit.
Die Vorbereitung hatte bei Annika Gravemeier (1:07:20 h) und Caroline Kemper (1:09:41 h) besonders gut angeschlagen, beide verbesserten ihre früheren Ergebnisse deutlich. Gravemeier spielte ihre in den letzten Jahren erworbene Routine aus und konnte beim Schwimmen einen Vorsprung herausarbeiten, die Führung behielt sie bis ins Ziel. In ihrer Altersklasse W 20 wurden die beiden Erste und Zweite. Dritte in der W 50 und zehnte bei den Frauen wurde Gudrun Kraus (1:13:52 h), dicht gefolgt von Uschi Kemper (1:15:52 h). Silke Diecksmeier rundete das Frauenfeld ab, sie freute sich über ihre Zeit von 1:21:02 h.
Ebenfalls mit neuer Bestzeit überzeugte Martin Schnafel. Als Fünfter des Gesamtklassements erreichte er nach 1:01:14 h das Ziel und gewann gleichzeitig die Altersklasse M 45. Es folgten Dennis Jörke nach 1:02:14 h und Volker Rohden nach 1:03:32 h. Besonderer Erfolg der drei schnellsten Ahlener: in der Mannschaftswertung erreichten sie den zweiten Platz. Mit von der Partie waren außerdem Sebastian Schröer (1:03:46 h), Oliver Diecksmeier (1:06:52 h), Marc Dahmen (1:08:15 h), Reinhard Kruse (1:09:10), Bernhard Schnabel mit einer besonderen Zeit, die nur mit dem Abspringen der Kette am Berg zu erreichen war: 1:11:11 h, Norbert Wesseler (1:13:12 h) und Ralf Kläsener (1:13:29 h).
In einer Staffel starteten Claudia Freyberg (Schwimmen), Eckhard Wittenbrink (Radfahren) und André Schröder (Laufen). Unter dem Namen „Die flotten Drei“ benötigten sie 1:11:20 h für die Strecke.