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29.08. Riesenbeck 2

  -sdi- Riesenbeck/ Ahlen. Auch bei seinem 100. Triathlon erlebte Martin Schnafel noch eine Premiere. „Das ist  mein erstes Preisgeld“, freute sich der Vorsitzende des ASC Ahlen nach der Siegerehrung des 28. Riesenbecker Triathlons am Sonntagnachmittag, als er den Scheck für seinen Altersklassensieg in den Händen hielt. Doch bis dahin stand ein hartes Rennen auf dem Programm. 1,5 Kilometer Schwimmen durch den Torfmoorsee, 44 Kilometer auf dem Rad und zehn Kilometer Laufen waren bei Temperaturen um die zwölf Grad, Wind und Regen kein Vergnügen. Doch Schnafel ließ sich davon nicht weiter beeindrucken. Nach 23:49 Minuten kam er als Gesamtzwölfter aus dem Wasser und holte schon auf dem Rad einige seiner Konkurrenten wieder ein. Die Aufholjagd setzte er zu Fuß fort und erkämpfte sich im Endspurt Rang vier. Über die „Holzmedaille“ in der Gesamtwertung ärgerte er sich allerdings nicht, hatte er doch nach 2:14:25 Stunden das Ziel auch als Sieger der M45 erreicht.

 Sebastian Schröer hatte sich trotz des Wetters spontan zum Start in Riesenbeck entschieden. Nach 26:22  Minuten im Schwimmen startete auch er eine furiose Aufholjagd. Am Ende fehlte ihm nur eine gute Minute auf     den Dritten der männlichen Hauptklasse. Nach 2:22:42 Stunden wurde er Vierter. Respekt wurde Oliver und Silke Diecksmeier vor allem am Start ihrer ersten olympischen Distanz gezollt, wagten sie sich doch ohne Neoprenanzug in den kalten See. An Land konnte Oliver trotz eines Missgeschicks in der Wechselzone wieder einiges gut machen: Wegen seiner vergessenen Startnummer musste er noch einmal zurück. „Das hat mich bestimmt 20 Sekunden gekostet“, sagte er nach dem Zieleinlauf, den er nach 2:36:40 Stunden als Neunter der M30 genießen durfte. Seine Frau Silke spulte ihr Programm fast wie geplant ab. So blieb sie nach 3:14:23 Stunden unter ihrer gewünschten Zielzeit und feierte – mangels Konkurrenz – ihren ersten Altersklassensieg.

Erfolgreich zeigten sich die Ahlener auch in der Staffelwertung. Hier teilten sich drei Teilnehmer die Disziplinen 700 Meter Schwimmen, 33 Kilometer Rad und zehn Kilometer Laufen. Team Dolberg verpasste den angepeilten Podestplatz nach 1:45:14 Stunden nur knapp. Dennis Jörke, der trotz einer Erkältung spontan eingesprungen ist, brachte das Trio nach 9:04 Minuten in eine aussichtsreiche Position. Radspezialist Matthias Brehe fuhr die fünftbeste Zeit und Marc Dahmen blieb, wie angekündigt, drei Sekunden unter 39 Minuten. Auch die zweite Ahlener Mannschaft „Bratwürste Reloaded“ landete in der Top Ten. Thomas Fischer kam nur vier Sekunden hinter Jörke aus dem Wasser. Allerdings konnte der erkältungsgeschwächte Heinz Reckendrees Brehe nicht halten. Daniel Mesken machte auf den zehn Kilometern (38:23 Minuten) noch einige Sekunden gut und brachte sein Team nach 1:48:36 Stunden auf Rang sieben ins Ziel.

Weitere Ahlener Staffeln stellten Christina, Norbert und Jochen Tripp (2:01:04 Stunden), Anna Hofbauer, Maik Mersmann und Andre Korte (2:02:33 Stunden), Claudia Freyberg, Eckhard Wittenbrink und Andre Schröder (2:06:36 Stunden), Grit Grahl, Andre Dahmen und Peter Wagener (2:11:37 Stunden) sowie Anne Driller, Marita Brehe und Sabine Dahmen (2:17:03 Stunden). Die Volksdistanz allein bewältigte Ingo Gottschlich in 2:36:59 Stunden.

 

 Archivfoto: Silke Diecksmeier.

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