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07.08 Glücksburg

-sdi- Glücksburg/ Ahlen. „Das war der härteste Wettkampf, den ich je absolviert habe“, urteilte Thomas Fischer vom ASC Ahlen nach seinem Auftritt beim Ostseeman in Glücksburg. Bei dem durchweg gut organisierten Rennen mit toller Atmosphäre beendete er die Langdistanz (3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad und 42,195 Kilometer laufen) in 11:19:57 Stunden und verbesserte seine Bestzeit damit um 20 Minuten.

Ein mulmiges Gefühl überkam den guten Schwimmer allerdings schon morgens am Ostseestrand. „Wir hatten Windstärke vier bis fünf und ein Meter hohe Wellen“, beschrieb er die Situation. Bei diesen extremen Bedingungen war es auch schwierig, die mit Bojen gekennzeichneten Wendemarken zu finden. So schwamm Fischer die 3,8 Kilometer in 1:15:38 Stunden und damit zehn Minuten langsamer als gedacht.
Diese Zeit wieder rauszuholen war anschließend das erklärte Ziel auf dem Rad. Mit einem Schnitt von 33 Stundenkilometern absolvierte er die ersten 100 Kilometer. Doch dann frischte der Wind weiter auf. „Ich konnte zwischenzeitlich nicht mehr auf dem Aerolenker liegen, so hat der Wind ins Fahrrad gepackt“, beschrieb Fischer die Situation. So kam er nach weiteren 5:50:50 Stunden vom Rad.

Allerdings merkte er beim Laufen, dass das Radfahren viele Körner gekostet hatte. „Die erste Runde war okay, vielleicht etwas zu schnell“, analysierte Fischer im Nachhinein. Danach musste Fischer das Tempo etwas herausnehmen. Den abschließenden Marathon lief er dennoch in 4:13:28 Stunden. So kam er nach 11:19:57 Stunden als 33. der M40 ins Ziel. „Für die Bedingungen bin ich wirklich zufrieden“, sagte Fischer, der die elf-Stunden-Marke noch einmal im kommenden Jahr in Roth angreifen wird.

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