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07.08 Sassenberg

 -sdi- Sassenberg/ Ahlen. Er ist einer der teilnehmerstärksten Triathlonwettkämpfe der Umgebung und auch mehr als ein Dutzend Ahlener nutzte den Sassenberger Triathlon am Feldmarksee zur Formüberprüfung.

Eine weitere Top-Ten-Platzierung in dieser Saison erarbeitete sich dabei Sebastian Schröer. Der Triathlet des ASC Ahlen startete über die Volksdistanz und brachte die 650 Meter lange Schwimmdistanz als schnellster Ahlener hinter sich. Nach 10:19 Minuten steuerte er die Wechselzone an und wechselte auf das Rad. Auf den 23 zu fahrenden Kilometern machte er noch einmal einige Plätze gut und ging als 13. auf die Laufstrecke. Für die 5,4 Kilometer benötigte er 20:31 Minuten und wurde so nach 1:11:22 Stunden Neunter im Gesamtklassement. Zudem wurde er Zweiter in der M30.
 
Drei Sekunden hinter Schröer kam Bernhard Schnabel aus dem Wasser. Ohne Neoprenanzug hatte er dieses Mal keine Chance gegen Schröer, sich aber eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Auf dem Rad und im Laufen musste er wie erwartet einige Konkurrenten ziehen lassen, aber er behauptete sich lange als zweiter Ahlener auf der Volksdistanz. Erst kurz vor Schluss wurde er von Karsten Kordes überholt, der aus dem Wettkampf ein Verfolgungsrennen gemacht hatte. Nach 1:21:34 Stunden kam er als 13. der M30 ins Ziel. Schnabel folgte nach 1:21:45 Stunden. Nur weitere 13 Sekunden später kam der vereinslose Detlev May ins Ziel.
Fast zeitgleich mit Kordes war auch Vereinskollege Bartosch Hämmerling nach knapp 15 Minuten aus dem Wasser gestiegen. Doch auf dem Rad musste er diesen ziehen lassen. Bis zum Ziel verlor er zwei Minuten und kam nach 1:23:41 Stunden ins Ziel. Jochen Tripp setzte den Reigen von Ahlener Finishern fort. Er überquerte die Ziellinie nach 1:24:46 Stunden und setzte sich damit knapp gegen Norbert Wesseler (1:24:49 Stunden) durch. Christian Tripp folgte nach 1:24:59 Stunden.
Eine tolle Leistung zeigte ein weiteres Mal Susanne Hämmerling. Die Ahlenerin stieg bereits nach 12:55 Minuten aus dem Wasser. Anschließend begann sie auf dem Land erfolgreich mit der Aufholjagd. Auf dem Rad machte sie zwei Plätze gut und im Laufen gleich elf. Nach 1:25:21 Stunden wurde sie 21. bei den Frauen und Sechste in der W30. Ihre Teamkollegin Katrin Müller lieferte ebenfalls tolle Leistungen ab. Sehr konstant absolvierte sie alle drei Disziplinen und kam nach 1:29:32 Stunden als Achte der W25 ins Ziel. Karsten Stewing komplettierte das Ahlener Team nach 1:45:29 Stunden auf dieser Strecke.
Drei Ahlener Frauen wagten in Sassenberg den Start auf der Olympischen Distanz. Caroline Kemper startete dabei erneut für das Komet-Team des TV Lemgo in der Regionalliga. Doch auf der 1,3 Kilometer langen Schwimmstrecke musste sie zunächst ihren Teamkolleginnen vom ASC Ahlen, Silke Diecksmeier (26:59) und Sabine Dahmen (27:07 Minuten), den Vortritt lassen. Sie trat nach 28:04 Minuten den Weg in die Wechselzone an, überholte dort Dahmen und ließ schon nach wenigen Radkilometern auch Diecksmeier hinter sich. Doch die Aufholjagd ging weiter. Insgesamt machte Kemper auf der 46 Kilometer langen Strecke 42 Plätze gut. Ihre Paradedisziplin sollte jedoch noch kommen. Auf den zehn Kilometern lief sie mit 41:42 Minuten die sechstbeste Zeit und sammelte dabei 61 Konkurrentinnen ein. Nach insgesamt 2:37:32 Stunden war Kemper 54. und belegte Rang sechs in der W25.

Diecksmeier zeigte beim Radfahren eine ansprechende Leistung, war mit ihrer Schwimm- und Laufleistung allerdings nicht voll zufrieden. Am Ende blieb die Uhr für sie nach 2:56:33 Stunden stehen. Dahmen benötigte 3:09:22 Stunden.

Bericht: Silke Diecksmeier

 

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