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17.04. Marathon Leipzig

Valerius nähert sich Drei-Stunden-Marke

 
 
War mit seiner Zeit beim Marathon in Leipzig vollauf zufrieden: „Road Runner“ Bartosch Hämmerling. Foto:
War mit seiner Zeit beim Marathon in Leipzig vollauf zufrieden: „Road Runner“ Bartosch Hämmerling. Foto:
(Silke Diecksmeier)
 
Ahlen/Wien/Leipzig - Die Atmosphäre am Start war spektakulär, doch bis Carmen Valerius perfekt in ihr Rennen kam, dauerte es eine Weile. Die Nürnbergerin, die seit dem vergangenen Jahr für die LG Ahlen startet, absolvierte am vergangenen Wochenende den Marathon in Wien.

Doch schon bei Kilometer fünf gab es die ersten Schwierigkeiten. „Bei mir bildete sich eine Blase, die mich dann den gesamten Lauf begleitet hat“, berichtete Valerius. Und als wäre das nicht schon Handicap genug, war auch ihre körperliche Verfassung nicht perfekt. „Ich weiß gar nicht genau, was mit mir war, aber ich fühlte mich nicht so gut“, zeigte sie sich auch bei der Analyse noch ratlos.

Erst ab Kilometer 17 steigerte sich ihr Wohlbefinden. „Ab da wurde es immer besser. Ich bin dann auch fast konstant durchgelaufen“, erzählt die Studentin, die schließlich nach 3:12:55 Stunden als Zwölfte der weiblichen Hauptklasse das Ziel erreichte. Damit verbesserte sie ihre Zeit aus dem Vorjahr erneut um über sieben Minuten und nähert sich weiter der Drei-Stunden-Marke. „Die soll schon noch irgendwann fallen“, kündigte sie an.

Derweil waren am Sonntag vier Aktive der „Road Runners Ahlen“ in Leipzig dabei. Christian Neuperger hatte den Start initiiert, war er doch aus der Wersestadt Richtung Sachsen gezogen. Er absolvierte den Marathon in seiner neuen Heimat dann auch als schnellster „Road Runner“. Vor dem Start hatte er sich noch eine Zeit unter 3:45 Stunden vorgenommen, doch dann konnte er sich selbst überraschen. Nach zwei fast gleich schnellen Hälften kam er nach 3:34:41 Stunden ins Ziel. Auch sein Teamkollege Bartosch Hämmerling war mit seiner Zeit von 3:50:04 Stunden vollauf zufrieden.

Nicht ganz glücklich mit ihrem Rennverlauf war dagegen Katrin Müller. Lief bis Kilometer 30 noch alles super in Richtung Vier-Stunden-Marke, machte sie danach Bekanntschaft mit dem sprichwörtlichen Mann mit dem Hammer. Der zwang sie immer wieder zum Gehen. Trotzdem hielt die Läuferin durch und kam nach 4:19:37 Stunden als Zehnte der weiblichen Hauptklasse ins Ziel.

Durch eine Verletzung zurückgeworfen entschied sich ihre Teamkollegin Susanne Hämmerling dafür, in Leipzig die zehn Kilometer in Angriff zu nehmen. Diese absolvierte sie erfolgreich in 48:59 Minuten und platzierte sich damit als Fünfte der W30.
 

VON SILKE DIECKSMEIER

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