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17.04. Strongman
„Grüne Hölle“ gemeistert
Ahlen - Über eines war sich Sebastian Schröer am Sonntagabend im Klaren: „Ein Ironman ist doch noch ein Tacken anstrengender als der StrongmanRun.“ An diesem laut Veranstalter „härtesten Rennen der Welt“ hatte der Vorhelmer teilgenommen, mit überaus gutem Erfolg. Von fast 9000 Startern war er als 90. ins Ziel gekommen.
Schon früh hatte der Triathlet sich ausgerechnet, dass es gerade auf die Startposition ankommt, will man die 18 Kilometer ohne viel Wartezeit hinter sich bringen. Denn es war nicht nur die Streckenlänge und das Gelände, das den Teilnehmern die Kraft aus dem Körper zog. Gleichzeitig waren 14 Hindernisse aufgebaut, an denen sich die vielen Läufer erst einmal stauten. Um dies zu umgehen, stellte sich Schröer taktisch klug sehr weit vorn in den Startblock, auch wenn das hieß, dass er dort etwa eine Stunde auf den Start warten musste. Mit einer flotten ersten Runde wurde er allerdings für seine Geduld belohnt. „In der zweiten Runde setzten dann schon früh die Überrundungen ein“, erzählt der Triathlet. Und so musste auch er immer mal wieder an den Hindernissen warten. Nur manchmal gelang es ihm, sich an der Seite durchzumogeln. „Da waren die Starter schon alle sehr fair. Wenn sie wussten, dass du in der zweiten Runde warst, haben sie dich vorbeigelassen“, erzählt Schröer. Auch bei den Hindernissen halfen sich die Athleten gegenseitig, egal ob es sich um riesige Strohballen am Ende eines etwa 1,5 Kilometer langen Anstiegs handelte oder um einen Tunnel mit Kiesuntergrund, den man durchrobben musste.
Nach 1:41:58 Stunden hatte Schröer die Strapazen allerdings hinter sich und wusste sofort: „Ich würd`s wieder tun.“
Vier weitere Ahlener haben den Wettkampf durch die „Grüne Hölle“ am Nürburgring absolviert. Friedrich Leineweber benötigte 3:10:01 Stunden. Jonas Weichel, Stefan Franz Thormann und Stephan Garbe nutzten das Rennen als mannschaftsförderndes Erlebnis und kamen nach 3:40:18 Stunden gemeinsam ins Ziel.
