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19.06. 27. Kamener Sparkassen-Triathlon
-sdi- Kamen/ Ahlen. Einen überaus erfolgreichen Wettkampf absolvierte die Ahlenerin Annika Gravemeier am Wochenende beim Sparkassen-Triathlon Kamen für das Komet Team TV Lemgo, für das die Athletin des ASC Ahlen ein Zweitstartrecht besitzt. In der Regionalliga der Frauen landete sie zusammen mit ihrer Vereinskollegin Caroline Kemper, die ebenfalls vom Zweitstartrecht Gebrauch macht, und Yvonne Koenen auf dem zweiten Platz.
Den Grundstein dafür legte Gravemeier auf der Kurzdistanz selbst. Schon die 1000 Meter im Schwimmbecken verliefen besser, als bei vielen vorherigen Rennen in dieser Saison. So wechselte die Ahlenerin nach 17:19 Minuten auf das Rad, wo sie auf 40 Kilometern erneut ihre Stärke ausspielen konnte. Auf dem schweren Gegenwindstück überholte sie eine Konkurrentin nach der anderen und kämpfte sich bis in die Top Ten vor. Zwar musste sie auf der Laufstrecke wieder etwas Federn lassen – die zehn Kilometer lief sie in 46:13 Minuten – doch mit dem 11. Platz und der Gesamtzeit von 2:18:41 Stunden war sie sehr zufrieden. „Es fiel mir heute einfach leichter als bei den Wettkämpfen der letzten Wochen“, sagte Gravemeier nach dem Rennen.
Auch Caroline Kemper absolvierte ein gutes Rennen. Die Vorhelmerin kam nach 2:22:40 Stunden ins Ziel. Dabei litt sie auf dem Rad zwar unter dem Trainingsrückstand, den ihr ihre derzeitige Ausbildung zum Steuerberater einbringt. Doch auf der Laufstrecke startete sie ihre Aufholjagd. Mit der zweitbesten Laufzeit im Feld von 41:42 Minuten lief sie von Platz 43 auf Platz 20 vor.
Ebenfalls am Start war die Ahlenerin Meike Hoffmeister, die für den Verein Tri-As Hamm die Kurzdistanz absolvierte. Sie kam nach 2:28:48 Stunden als 41. ins Ziel und wurde mit ihrem Team Fünfte.
Ohne Ligakonkurrenz ging Sebastian Schröer auf der Breitensportdistanz an den Start. Nach 1:11:03 Stunden standen der neunte Platz in der Gesamtwertung und der Sieg in der M30 zu Buche.

Hatte auf dem Rad gut Lachen: Annika Gravemeier fuhr in ihrer Paradedisziplin in die Top Ten vor.
Bericht: Silke Diecksmeier