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Engagementpreis

Deutscher Engagementpreis:
3300 Klicks brachten Platz sechs

 
 
Björn Sczech, Lisa-Marie und Ann-Kathrin Meinhard (v. l.) setzten die meisten Klicks. Andrea Januschok, Michaela Mormann und Ursula Woltering (v.r.) gratulierten. Foto:
Björn Sczech, Lisa-Marie und Ann-Kathrin Meinhard (v. l.) setzten die meisten Klicks. Andrea Januschok, Michaela Mormann und Ursula Woltering (v.r.) gratulierten. Foto:
(NN)
 
Ahlen - Für das „Sinn“-Netzwerk sind im Oktober 3300 Stimmen im Internet abgegeben worden. Bundesweit landete das Ahlener Seniorenprojekt beim Wettbewerb von zwanzig Vorschlägen um den Deutschen Engagementpreis damit auf dem sechsten Platz. Das teilte die Jury in Berlin mit. Sieger des Online-Wettbewerbs wurde mit 12 600 Stimmen das Online-Projekt „abgeordnetenwatch.de“ aus Hamburg. Auf „abgeordnetenwatch.de“ können Bürger ihren Abgeordneten aus dem Bundestag sowie aus mehreren Landes- und Kommunalparlamenten öffentlich Fragen stellen. Insgesamt wurden bei der Abstimmung über den Publikumspreis auf der Website des Deutschen Engagementpreises mehr als 45 000 Stimmen abgegeben.


„Wir haben zwar nicht den Preis gewonnen, aber der Einsatz hat sich gelohnt “, kommentierte Ursula Woltering von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ angesichts der teils übermächtigen Konkurrenz. „Man muss einfach sehen, dass wir Mitbewerber hatten, die seit Jahren in Deutschland große Bekanntheit genießen und besonders im Internet aktiv sind“, so Woltering. Andrea Januschok aus dem Kampagnen-Team merkte kritisch an, „dass ein bekanntes Portal wie abgeordnetenwatch.de in einer ganz anderen Liga spielt.“ Es seien aber ausschließlich vorbildliche Ideen und Projekte in der Endrunde gewesen.

Gewonnen haben auch Ann-Kathrin Meinhardt, Lisa-Marie Meinhardt und Björn Sczech. Sie haben sich an den Ahlener Schulen als die fleißigsten „Klicker“ herausgestellt. Die Stadtwerke belohnten dieses Engagement mit je einem „iPod“.

Überhaupt waren die Schulen, so Mitorganisatorin Michaela Mormann, „die Zugpferde“ des Wettbewerbs. Erinnern will sie nur an das großartige Event im Berliner Park. „Bei Regen und Sturm stellten fast 700 Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule den Trialog-Schriftzug nach“, bekommt Mormann noch heute eine leichte Gänsehaut, wenn sie an dieses „Wahnsinnsbild“ denkt. Hätte Ahlen den Wettbewerb gewonnen, sollten die 10.000 Euro Preisgeld als Anschubfinanzierung für den Bau einer Finnenbahn in dem künftigen Sport- und Bewegungspark verwendet werden. Ein riesiges Dankeschön gelte allen Unterstützern, ob in der Seniorenarbeit, in den Sportvereinen, an den Schulen und auch jedem einzelnen.

Ahlener Zeitung

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