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Exter/Ratingen

-sdi- Ratingen/Exter/ Ahlen. Mit dem Aufstieg in die NRW-Liga beendete Annika Gravemeier die diesjährige Triathlonsaison. Die Athletin des ASC Ahlen hatte sich in diesem Jahr gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Caroline Kemper das Zweitstartrecht für das Komet-Team TV Lemgo gesichert. Beide hatten mit guten Leistungen dafür gesorgt, dass das Team schon vor dem letzten Start beim Dumeklemmer-Triathlon in Ratingen auf einem Aufstiegsplatz lag. Nun lag es an Gravemeier und ihren Mitstreiterinnen Yvonne Coenen und Ines Wollbrink, diese Position zu verteidigen. 
Gravemeier begann mit einer starken Schwimmleistung über die 500 Meter. „Obwohl ich in letzter Zeit wenig geschwommen bin, war ich schneller als zu Saisonbeginn“, war die 26-Jährige selbst überrascht. Nach 8:35 Minuten wechselte sie auf ihre Paradedisziplin, das Rad. Hier konnte sie auf den 20 Kilometern zwar zu ihrer Teamkollegin Coenen aufschließen, doch fehlte ihr die Kraft, an ihr vorbeizugehen.  Zeitgleich wechselten sie auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke. Gravemeier biss sich noch eine Zeit lang fest, dann musste sie jedoch abreißen lassen. Auf einem tollen zehnten Rang beendete sie das Rennen nach 1:13:56 Stunden. Gemeinsam mit dem Team bedeutete das Rang vier und einen dritten Platz in der Ligawertung. Damit haben sie sich das Startrecht für die NRW-Liga erkämpft.
Zwei weitere Ahlener starteten in Ratingen auf der Kurzdistanz. Volker Rohden nahm an der gleichzeitig stattfindenden Polizei-Landesmeisterschaft statt. Mit 20:24 Minuten über die 1000 Meter Schwimmen, 1:07:58 Stunden über die 40 Kilometer Radfahren und 42:42 Minuten auf den zehn Kilometern Laufen gelang ihm ein fünfter Platz in der M45. Andreas Nieländer war nur wenige Sekunden langsamer. Er schwamm zwar schneller (17:13 Minuten), verlor auf dem Rad allerdings Zeit auf Rohden (1:11:50 Stunden), die er auf der Laufstrecke nicht mehr gut machen konnte (42:36 Minuten. In der offenen Wertung kam er damit auf Rang drei in der M40.
 
 
 
 
Jürgen Kraus (rechts) beendete in Exter den zweiten Triathlon seiner Karriere.
 
 
Gudrun und Jürgen Kraus nutzten den familiären Exter-Triathlon für einen letzten Start in diesem Jahr. Dabei hatte sie die verkürzte Schwimmstrecke von 400 Metern auf den Geschmack gebracht. Zusätzlich absolvierten sie 20 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer zu Fuß. „Ich bin zusammen mit meinen Altersklassenkolleginnen ins Wasser geschickt worden“, erzählte Kraus von einer Besonderheit. Aber auch das Fehlen von Radständern und Zwischenzeiten machten den Triathlon zu einem besonderen Erlebnis. Kraus blieb aber auch unter diesen Bedingungen ihrer Leistung treu und gewann erneut – nach 1:13:37 Stunden – ihre Altersklasse, eine Leistung, die sie in diesem Jahr nur bei zwei Wettkämpfen nicht erzielen konnte. Ihr Mann Jürgen tastete sich in Exter, bei seinem zweiten Triathlon-Wettkampf überhaupt, an den Dreikampf heran und finishte nach 1:15:10 Stunden. Damit wurde er Siebter in der M50.

Silke Diecksmeier

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